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LateinStudienfahrt nach Pompeji und in die Region von Neapel, September 2011Auf den Spuren von J.G.HerderSchon vor mehr als 200 Jahren (1789) schwärmte der Schulpatron auf seiner Italienreise von der Wärme und Schönheit der griechischen Kulturlandschaft rings um Neapel, die ihn auch zu den Ausgrabungen von Pompeji und zu den monumentalen griechischen Tempeln von Paestum führte. „Ich könnte hier wiedergeboren werden (...) O wie ist die Natur hier groß und schön!" Und Herder wünschte sich Goethe herbei, um mit ihm gemeinsam am Meer spazieren zu gehen und „mit ihm in Magna Graecia zu philosophieren".
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Vom Nutzen der humanistischen BildungVortrag: Wer glaubt, dass „humanistische Bildung" ein Privileg oder Luxus für Wenige sei, der irrt gewaltig. Ausgehend von der Begriffsgeschichte konnte Philosophieprofessor Balsiger deutlich machen, dass das Bildungsideal aus der Antike tragfähig für die europäische Geistesgeschichte bis in unsere Gegenwart geblieben ist. Die Idee der (Selbst-)Bildung des Individuums, wie sie u.a. von Cicero und in den Briefen Senecas als „cura sui" formuliert worden ist, bedarf heute sogar der Wiederentdeckung und der Erneuerung. „Beim Rekurs auf die Antike geht es jedoch nicht darum, sich an der faktischen Lebenswelt der Antike zu messen, sondern es sind die in der Antike leitbildnerisch wirkenden Werte, die für die Formulierung, Konzipierung und Verwirklichung einer Humankonzeption relevant sind. Diese Werte scheinen - zumindest im Abendland - über die Zeit hinweg mehrheitsfähig zu sein; dies ist wohl deshalb der Fall, weil sich die Gattung des Menschen darin zumindest angemessen abgebildet wieder findet." Die altphilologischen Fächer haben zudem ein Potential in sich, das die Erziehung zur Mündigkeit und auch zum Widerspruch gegen bloßes Effizienzdenken und oberflächliche Nützlichkeitserwägungen befördern kann. Professor Balsiger meint, dass In einer offenen und pluralen Gesellschaft ist auch für Ausbildungspluraltät an der Schule und an der Universität zu sorgen, denn sie fördert die Innovationsfähigkeit und Bildungsfähigkeit der gesamten Gesellschaft. „Die Frage stellt sich mir aber, wann die Wirtschaft merken wird, dass dieses Ausbildungssystem innovationsfeindlich ist. Ich erwarte deshalb, dass Wirtschaftsführer in den nächsten fünf Jahren den Universitäten vorwerfen, die deutsche Wirtschaft sei bedroht, weil ihr die innovativen Köpfe, die Studienabgänger mit eigenen Ideen und damit die notwendigen Innovationsimpulse in der Wirtschaft fehlen. Genau dieses Resultat ist aber der Tatsache geschuldet, dass wir die Ausbildungspluralität aus ökonomischen und teilweise auch organisatorischen Gründen beschränken. Professor Balsiger ist an der Universität Erlangen-Nürnberg tätig und zwar am Zentralinstitut für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation.
Friedbert Stühler
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Landeswettbewerb Alte SprachenLateinlehrer Friedbert Stühler befragte die beiden teilnehmenden Schülerinnen. Corinna Lang: Ich habe im Fach Griechisch am Wettbewerb teilgenommen. In der zweiten Runde habe ich eine Hausarbeit zum Thema „Das Epos in der Malerei" geschrieben, die gleichzeitig auch meine Seminararbeit war. Christina Schramm: Im Oktober 2010 absolvierte ich die erste Runde des Landeswettbewerbs Alte Sprachen in Latein.
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