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PORTA VORCHHEIMENSIS 2011: Auszeichnungen für Schülerinnen des Herder-Gymnasiums

Am Montag, dem 28.11.2011, wurden im Rathaussaal Forchheim für ihre Teilnahme am Schreibwettbewerb PORTA VORCHHEIMENSIS 2011 auch Schülerinnen aus dem Herder-Gymnasium ausgezeichnet.

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Lesung für die Unterstufe

Lesung für die Unterstufe am 8. April 2011

„Lee Raven - Im Bann des magischen Buches" von Zizou Corder (dtv) 2010

Warum muss sich der Straßenjunge Lee Raven in der Kanalisation von London verstecken? Der kleine, gewitzte Taschendieb - ein dämlicher Taugenichts, ein freches Früchtchen - treibt sich auf den Straßen von Soho in London herum und gerät aus Versehen in einen Mordfall und eine Verfolgungsjagd.

Die Polizei sucht ihn, deshalb muss er auch im wahrsten Sinn des Wortes „untertauchen".
Dabei fällt ausgerechnet ihm, der nicht lesen kann, ein geheimnisvolles Buch in die Hände, das selbst zu ihm spricht. Und am glücklichen Ende wird ihm sein eigenes Lebensbuch vorgelesen.
Diese Geschichte von Lee Raven ist eine gelungene Mixtur aus Phantasy und jugendlichem Abenteuerroman.


Der Schauspieler und Theaterpädagoge Horst Kiss aus Bamberg und der Musiker Rolf Böhm am Keyboard haben geschickt und einfallsreich die szenische Lesung in der Aula gestaltet.

Friedbert Stühler

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Herders Brief an seine Freunde

An meine Freunde in Forchheim
Wenn ich geahnt hätte, dass ihr mich zum Namenspatron eures ehrwürdigen Gymnasiums auserwählt, dann hätte ich sicher auf meiner Italienreise in der alten fränkischen Stadt Forchheim Halt gemacht. Am 11. August 1788 bin ich von Bamberg kommend nach Nürnberg, meinem nächsten Reiseziel, gelangt.
Ich erinnere mich noch an die großen Festungsmauern von Forchheim und an den Rathausplatz mit der Martinskirche im Hintergrund. Leider habe ich es - aus Zeitgründen - versäumt, Notizen über eure kleine Stadt mit den mittelalterlich anmutenden Gässchen zu machen und sie der Nachwelt zu hinterlassen. Aber ich kann euch im Nachhinein versichern, die fränkische Landschaft, besonders das Tal von Coburg nach Bamberg, hat mir sehr gut gefallen; auch die katholische Stadt Bamberg und die Kunststadt Nürnberg fand ich sehr interessant.
Wie ich vernommen habe, wollt ihr meine Person mit einem Wettbewerb und mit einer „Herder-Ecke" ehren. Tut mir nicht zu viel Ehre an! Aber stolz bin ich schon, in einem Gymnasium mit dem Prädikat „Schule ohne Rassismus" einen festen Platz zu bekommen. Mein Leben lang habe ich mich für Bildung, Humanität und Völkerverständigung eingesetzt und freue mich sehr, wenn ihr meine Gedanken in den vielen Büchern oder Internetseiten aufnehmt und weiterführt.
Ich grüße euch aus weiter Ferne, aber nah im Herzen

Euer Johann Gottfried Herder   Lächeln

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Eröffnung der Herder-Ecke

„Der Staat habe keine Sache, die ihm näher am Herzen liegen soll, als die Bildung der Jugend", so formulierte vor mehr als 200 Jahren Johann Gottfried Herder, als er „Bildungsminister" und „Prediger der Humanität" in Weimar war.

Der Schulpatron des gleichnamigen Herder-Gymnasiums erhielt nun an zentraler Stelle von der Schulfamilie seine „Herder-Ecke", die von Schülern und Lehrkräften gestaltet ist. Bildcollagen, Zeichnungen, Textdokumente und eine digitale Bilderpräsentation vermitteln einen Eindruck von Herders Leben und Wirken. Witzig und interessant gehen die Schüler mit ihrem Namenspatron um:
So erscheint er in Bildmontagen als „Philosoph von Welt" oder er stellt sich im Interview kritischen Fragen. Und Herder selbst grüßt in einem fiktiven Brief seine Herderianer in Forchheim.

In einer kleinen Feierstunde führte Friedbert Stühler als Projektleiter in die Geschichte der Namensgebung „Herder-Gymnasium" und in die Entstehung der Herder-Ecke ein. Die Schulleiterin Lieselotte Rall-Weiß bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Herder-Ecke beigetragen haben.

DANKE !!
-an das Saxophonquartett
-an Herrn Rudolf Ullmann, Kunsterzieher a.D. (künstlerische Beratung und Hilfe)
-an Frau Carmen Erhorn-Feser (Betreuung der Schülerarbeiten aus der 9. Klasse)
-an Herrn Karl-Heinz Schröter (Haus- und Bohrmeister)
-an die jetzige Klasse 10a und alle Schülerinnen und Schüler für ihre Beiträge

Ein ganz besonderer Dank geht an Studienrat Alexander Spath, der mit Fachkenntnis und Engagement die mediale Präsentation betreut.
Das Projekt wurde finanziell unterstützt von der Sparkasse Forchheim, vom Elternbeirat und vom Freundeskreis.

Friedbert Stühler

 

Besuchen Sie die Bilder-Galerie, um alle Fotos der Feierstunde anzusehen.

 

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Ehrung für Andrea Gokus, Jennifer Seltsam, Jennifer Walter aus der Q12

Bei einer Feierstunde im Rathaussaal Forchheim wurden zusammen mit einigen Teilnehmern aus dem EGF auch unsere Schülerinnen vom Oberbürgermeister F. Stumpf empfangen und geehrt.
Sie haben am Schreibwettbewerb „Porta Vorchheimensis" teilgenommem. Die Laudatio hielt Herr Schifferer vom Rotary-Club.
Das vom Rotary-Club gestiftete Denkmal „Porta Vorchheimensis" in der Forchheimer Fußgängerzone ist der Anlass für den Schreibwettbewerb, der zum dritten Mal an beiden Forchheimer Gymnasien stattfand.
Auf den beiden Türflügeln des Kunstwerkes sind insgesamt 12 Tafeln angebracht, die verschiedene Stationen der Forchheimer Stadtgeschichte illustrieren. In diesem Jahr war die 3.Tafel mit dem Frankenkönig Konrad I. das Thema. Im Jahre 911 ist dieser in Forchheim zum König erhoben worden.

Andrea Gokus schrieb in Rollenprosa aus der Perspektive des Frankenherzogs Konrad, der sich in Forchheim auf seine Ernennung zum König vorbereitet und sich dabei mit Rivalen und Gönnern auseinandersetzen muss.
Jennifer Seltsam und Jennifer Walter wählten eine touristische Exposition:
Eine Familie kommt nach Forchheim und lernt auf Umwegen Konrad I. und die geschichtliche Bedeutung des Pfalzortes Forchheim kennen.
Beide Arbeiten zeichnen sich durch fundierte Recherchen und phantasievolle erzählerische Einfälle aus.

 

Friedbert Stühler

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Weimarfahrt 2010

Kursfahrt des Deutsch-LK nach Weimar (24. - 26. Juni 2010)

Am Morgen des 24. Juni trafen sich die Schülerinnen des Deutsch LKs - pardon, und ein Schüler - ,um mit Frau Seidelmann-Amling und Herrn Spath gen Osten aufzubrechen und die Kulturstadt Weimar unsicher zu machen.

Gegen Mittag kam die Gruppe in ihrem Quartier am Poseckschen Garten an, durfte sich in der Stadt aber erst einmal eine Stärkung holen, bevor die Zimmer bezogen wurden. Nach kurzer Zeit war soweit alles erledigt und die erste Begegnung mit der Stadt von Goethe, Schiller und dem Schulpatron Herder konnte unter der Leitung der Kursleiterin beginnen. Die wichtigsten Orte Weimars, wie zum Beispiel die Herderkirche und Goethes Haus am Frauenplan, wurden besichtigt und die Fürstengruft beendete den Stadtrundgang. Nach kurzer Erholungspause konnte sich der Kurs dann schließlich aufmachen und die Stadt auf eigene Faust erkunden, die zahlreichen Cafés unsicher machen und am Abend die ein oder andere Disco besuchen.

Doch der nächste Tag brachte einige Anstrengungen mit sich.

Es begann mit einer Führung durch das Goethehaus am Frauenplan. Hier konnten zum Beispiel Goethes Sammlungen bewundert werden, die Zimmer von Christiane Vulpius und Goethes Arbeits- und Sterbezimmer. Im Anschluss daran ging es weiter zum Schiller-Haus, das bei Weitem unauffälliger ist als das seines Dichterkollegen und doch wurde es von vielen als geschmackvoller empfunden. Erstaunlich war, dass sich in beiden Häusern noch sehr viele Originale befinden: Nicht nur Tische, Betten oder Bilder waren darunter - nein, auch Schillers Locken konnten noch im Original bewundert werden.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es weiter mit einem Spaziergang im Park an der Ilm und der Besichtigung von Goethes Gartenhaus. Wie schon am vorigen Tag wurde auch heute das Programm durch Kurzvorträge des Kurses bereichert. Der Tag endete damit jedoch noch lange nicht: Etwa zwei Stunden nach dem Abendessen machte sich der Kurs auf den Weg zum Theater im Gewölbe, um dort das Theaterstück „Faust I zu zweit" anzuschauen. Dabei handelte es sich keineswegs um eine langweilige Inszenierung, sondern um eine komödiantische Aufarbeitung des Verhältnisses zwischen Goethe und Schiller und des mehr oder weniger gemeinsamen Werks „Faust I".

Der letzte Tag brach an, die Koffer wurden gepackt, die Zimmer geräumt. Anschließend gingen alle zusammen zur Anna-Amalia Bibliothek, um dort noch die allseits begehrten Besucherkarten zu ergattern. Dies gelang, doch zuvor wurde noch ein kurzer Abstecher zum Wittumspalais, dem Witwenschloss der Anna-Amalia, gemacht, in dem die legendären Freitagssitzungen stattfanden. Auch kurze Zeit später konnte endlich die Bibliothek besichtigt werden, die erst 6 Jahre zuvor durch einen schweren Brand so beschädigt worden war. Gut erhaltene Räumlichkeiten und bestens restaurierte Bücher sind das Resultat mühevoller Arbeit und Instandsetzung. Große Bewunderung und Begeisterung war aus den Gesichtern abzulesen und nicht selten wurde im Nachhinein die Bibliothek als Höhepunkt der gesamten Fahrt genannt.

Es blieb noch Zeit, sich in der Stadt noch einmal zu stärken, die Läden unsicher zu machen, Gingko-Bäume zu erstehen und Souvenir-Läden zu plündern. Doch auch das ging vorbei und die 17 tapferen und kultur-erfahrenen Franken machten sich wieder auf ihren Weg zurück in die Heimat.

Vanessa Wilfer, K12

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Porta Vorchheimensis – Schreibwettbewerb

Vanessa Wilfer und Thomas Schifferer aus der K12 ausgezeichnet

Das vom Rotary-Club gestiftete Denkmal „Porta Vorchheimensis" in der Forchheimer Fußgängerzone ist der Anlass für den Schreibwettbewerb, der zum zweiten Mal an beiden Forchheimer Gymnasien stattfand.
Auf den beiden Türflügeln des Kunstwerkes sind insgesamt 12 Tafeln angebracht, die verschiedene Stationen der Forchheimer Stadtgeschichte beschreiben. In diesem Jahr war die Tafel mit dem „Diedenhofener Kapitular" das Thema. Dort wird Forchheim von Karl dem Großen im Jahre 805 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Die Schülerinnen und Schüler aus der 11. Jahrgangsstufe beschäftigten sich mit Karl dem Großen und seiner Beziehung zu Forchheim. Vermutlich war der Frankenkönig im Jahre 793 in Forchheim, als er von seinem Kanalprojekt der „fossa Carolina" bei Treuchtlingen nach Würzburg zurückkehrte.

Vanessa Wilfer erreichte den ersten Platz mit einer Erzählung über Karl den Großen, der inkognito sich in den Straßen Forchheims aufhält und in Bettlerkleidung das Leben der armen Leute kennenlernt.
Thomas Schifferer erreichte den zweiten Platz mit einem fiktionalen Reisetagebuch Karls des Großen, der sich von seiner Pfalz Aachen auf dem Weg nach seiner kleinen Pfalz Forchheim befindet.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen phantasievollen und gleichzeitig historisch fundierten Arbeiten!

Der Schreibwettbewerb wird fortgesetzt. Alle Schülerinnen und Schüler der gegenwärtigen 10. und 11. Jahrgangsstufe sind dazu eingeladen. Thema ist die 3. Tafel: Konrad I. wird im Jahre 911 in Forchheim zum König gewählt. Eine Statue von Konrad I. ist bei der Martinskirche aufgestellt.
Abgabetermin der Arbeiten: Montag, 7. Juni 2010

 

Friedbert Stühler

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Buchprojekt – made in Herder

Leistungskurs DEUTSCH K13 präsentiert eine Neuveröffentlichung:

Wilhelm Genazino: Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman
Text und Kommentar
Reihe: Schulbibliothek der Moderne
C.C. Buchner Verlag Bamberg, Oktober 2009
Ladenpreis: 7,20 Euro

(Bestellung bei amazon.de)

Umschlaggestaltung: Janina Trautner, Anna-Katharina Döbrich
Schülerrezensionen: Astrid Schüttinger, H. Rose Nguyen, Jonathan Kerzel,
Lukas Badum, Hannah El-Hitami
Kommentar: Friedbert Stühler

Der Originaltext von W. Genazino ist durch einen Kommentarteil ergänzt worden. Schaubilder, Zusammenfassungen und Arbeitsaufträge geben Interpretationshilfen für einen Roman, der sich als Klassenlektüre für die Jahrgangsstufen 10-12 eignet.

Dem Büchner-Preisträger W. Genazino ist mit diesem Entwicklungsroman eine bemerkenswerte Variante dieser literarischen Tradition geglückt. Auf leichte aber auch einfühlsame Art wird von einem 17-Jährigen erzählt, dem es Probleme bereitet, sich in die Welt der Erwachsenen und in die Welt der Konformitätszwänge zu fügen.
Als der jugendliche Held vom Gymnasium fliegt, tritt er nur widerwillig eine Bürolehrstelle an. Seine Begabung liegt aber im Beobachten, Reflektieren und Schreiben und so findet er sich bald als Hobby-Journalist in einer interessanten Doppelexistenz. Seine Erfahrungen in der Arbeitswelt und im Journalismus führen zu einer gesellschaftskritischen Haltung. Der Weg seiner Selbstfindung mündet schließlich in den Wunsch, einen Roman zu schreiben.

Für den jugendlichen Leser ist es besonders reizvoll, an den Hoffnungen und Enttäuschungen, den Erfolgen und Gefährdungen der jugendlichen Hauptfigur Anteil zu nehmen. Deshalb steht auch der Entwicklungsprozess im Zentrum der Unterrichtsarbeit und der Interpretation.

Friedbert Stühler

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