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ReligionAdventsandacht mit der UnterstufeAm Freitag, den 11.12. 2009, fand bereits zum dritten Mal auf Initiative von Frau Döbrich und Frau Schilling die Adventsandacht mit Frühstück vor der ersten Unterrichtsstunde in der HEM statt. Liebevoll mit Tannenzweigen und Kerzen geschmückte Tische und ein reichhaltig gedecktes Frühstücksbüfett erwarteten die meist jungen Besucherinnen und Besucher in dem abgedunkelten Mensaraum.
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Weihnachtsgottesdienst 2009Stafettenstab konnte mit 169,81 Euro weiter gereicht werdenDer am 23. 12. 2009 in der St. Martin Kirche abgehaltene ökumenische Weihnachtsgottesdienst des Herder-Gymnasiums stand diesmal unter dem Motto „Der Duft von Weihnachten“. StRin Eva Heusinger und Lehrkraft a. Av. Gerhard Hanisch hatten allerlei Weihnachtsdüfte mitgebracht, bevor sie das Weihnachtsevangelium auf die darin enthaltenen Gerüche und Duftnuancen untersuchten. Wie mag es z. B. wohl Joseph „gestunken“ haben, als er auf kaiserlichen Erlass mit seiner hochschwangeren Frau Maria nach Bethlehem aufbrechen musste? Ausgehend von der Tatsache, dass Geruch ganze Räume füllen kann, wurde der Bogen zu einem Märchen geschlagen, in dem ein Königssohn die Palasthalle seines Vaters mit dem füllte, was die Menschen am nötigsten brauchen, nämlich Licht. Dieser Ansporn an uns Christen, „unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen“, sondern mutig mit unserem Glauben die Welt ein bisschen heller zu machen und Menschen in Not zu helfen, fand dann in der Weihnachtskollekte von 169,81 Euro, die dieses Jahr in Form eines Stafettenstabs der Aktion Brot für die Welt übergeben werden konnte, einen glaubwürdigen Abschluss. Neben den Mitgliedern der Gottesdienstband, die wieder einmal mit ihrem musikalisch souveränen Spiel alle begeisterten, möchte sich die Fachschaft Religion daher nochmals bei allen Spenderinnen und Spendern mit einem herzlichen „Vergelts Gott“ bedanken. Christoph Molitor
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Exkursion zur Ausstellung "Noch mal leben vor dem Tod"Als Frau Döbrich uns im Rahmen des Reli-Themas „Leben und Tod“ auf die Ausstellung „Noch mal leben vor dem Tod“ aufmerksam machte, wechselte die Klasse zuerst einmal nervöse Blicke. „Wärt ihr da interessiert?“ -Schweigen- Die typische Reaktion einer 10. Klasse auf das Thema „Tod“. Als wir uns nach ein paar Wochen dann entscheiden müssen, wollen sich alle trotz Skepsis auf das schwierige und nicht ganz alltägliche Thema einlassen. Wir verabreden uns mit einer Mitarbeiterin des Hospiz, die uns durch die Ausstellung führen soll, und fahren am Montag, den 22.3.10, schon morgens mit dem Zug nach Bamberg.
In der Villa Dessauer werden wir schon von der netten Mitarbeiterin der Paleativstation der Bamberger Klinik erwartet. Zuerst sollen wir in einem Nebenraum mehr über die Ausstellung und ihre Macher erfahren. Auch ihre Berufserfahrungen in der Sterbebegleitung teilt sie mit uns. Walter Scheels, der Fotograf und seine Ehefrau Beate Lakotta, Redakteurin beim Spiegel mit dem Schwerpunkt Ethik und Psychologie haben Sterbende auf ihrem Weg im Hospiz begleitet und ihre Gedanken und Ängste durch Portraitaufnahmen vor und auch unmittelbar nach dem Versterben des Menschen, und kurze Beschreibungen des Lebens und der Gefühlswelt jedes Einzelnen festgehalten. Alle Fotografierten waren einverstanden, ihre Geschichte zu veröffentlichen und beantworteten bereitwillig die Fragen, die sich sonst wohl keine trauen würde zu stellen. Die Geschichten der Menschen hätten unterschiedlicher wohl nicht sein können.Vom alleinstehenden Workaholic, der in seinen letzten Wochen bereut, das Leben so verschwendet zu haben bis zum liebenden Familienvater, der darauf vertraut seine Lieben im Himmel wiederzutreffen. Aber was die Klasse wohl am meisten schockierte, waren die Portraits zweier Kinder. Wenn man über den Tod spricht, kommt wohl jedem von uns das Bild der Oma im Kreise ihrer Familie in den Sinn, aber dass Krebs auch vor den Kleinsten nicht Halt macht, das wollen und können wir nicht begreifen. Die sonst so „coole“ 10. Klasse, zeigt sich von einer ganz ungewohnten, anderen Seite. Viele, von denen man es am wenigstens erwartet hätte, können die Tränen nicht zurückhalten, bleiben wie gefesselt vor einem bestimmten Bild stehen oder ziehen sich in unseren Besprechungsraum zurück, weil sie von Gefühlen übermannt werden. Frau Döbrichs Rat „Geht da nicht alleine rein! Ihr werdet vielleicht jemanden zum Reden brauchen.“ kann nach diesem Besuch wohl jeder verstehen.
Durch die Ausstellung lernen wir nicht nur uns selbst besser kennen, sondern auch die anderen erscheinen uns jetzt in einem etwas anderen Licht. Die Erfahrung, dem Tod selbst so nah und unverblümt ins Auge zu sehen, den unmittelbaren Wechsel von Leben zu Tod in den Gesichtern dieser Menschen sehen zu können, diese Erfahrung haben wohl die Wenigstens von uns schon einmal miterlebt. Auch in der Nachbesprechung mit der Hospizmitarbeiterin fehlen den meisten von uns die Worte. Wir verarbeiten, jeder auf seine Weise das Gesehene und werden um eine Erfahrung reicher wieder ins Leben, das noch vor uns liegt, entlassen.
Friedbert Stühler
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175 Euro für die Kinder von CaliPater Alfred Welker lebt und arbeitet im fernen Cali, der zweitgrößten Stadt Kolumbiens. Dort setzt er sich in einem der ärmsten Viertel der Millionenstadt insbesondere für Kinder und Jugendliche ein. Beachtliches hat Pater Welker, der aus Forchheim stammt, schon auf die Beine gestellt. Ein großes und großartiges Sozialwerk ist entstanden. Wer sich genauer informieren will, kann diese Seite aufrufen: http://www.jesuitenmission.org/jesuitenmission/weltweit-helfen/kinder-von-cali0.html Damit der Jesuitenpater weiterhin denen helfen kann, die Hilfe brauchen, haben wir im Weihnachtsgottesdienst an seine Arbeit erinnert und für den guten Zweck – den tatkräftigen Pater und die Kinder von Cali – gesammelt. Immerhin 175 Euro wurden gespendet und an die Jesuitenmission in Nürnberg überwiesen, die die eingehenden Spenden nach Cali weiterleitet. Wir wünschen Pater Welker auch in Zukunft viel Erfolg und Gottes Segen! Rolf Kießling
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Besuch aus Afrika
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Tag der MenschenrechteAnlässlich des Tages der Menschenrechte, der alljährlich am 10. Dezember begangen wird, informierten zwei Mitglieder der Erlanger Amnestygruppe die 11. Klassen des Herder-Gymnasiums über die Ziele von Amnesty International.
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Chile-ProjektEinweihung der neuen Schule in Santiago de ChileSeit einigen Jahren unterstützt nun schon das Herder-Gymnasium eine deutsche Kirchengemeinde in Chile, die im Süden der Hauptstadt Santiago lebt. In vielen Armenvierteln dieser großen Stadt gibt es hohe Arbeitslosigkeit, Gewalt, Drogen- und Alkoholprobleme. Um den dort aufwachsenden Kindern eine Zukunftsperspektive zu bieten, war die Kirchengemeinde bemüht, eine Schule zu errichten. Mit Hilfe vieler Spendengelder ist dies nun gelungen und wir haben Bilder aus Chile bekommen, die uns die Einweihung des Schulneubaus zeigen.
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Ein helles Licht in dunkler Zeit
Eine Ballade für den Widerstandskämpfer Bernhard Lichtenberg
Bernhard Lichtenberg lebte in der Zeit des Nationalsozialismus in Berlin. Er war ein aufrechter Mann, der seinem Gewissen folgte. Deshalb kam er in Konflikt mit den damaligen Machthabern. Er leistete den Nazis Widerstand, wurde verhaftet, angeklagt und verurteilt. Auf dem Transport ins KZ Dachau starb er am 5. November 1943 in Hof. Dem Dompropst Bernhard Lichtenberg hat die ehemalige Klasse 8 a eine Ballade gewidmet. Sie wurde von Eiko Hönig vertont und von Schülerinnen und Schülern der Klasse in einer Religionsstunde „uraufgeführt". Eine öffentliche Darbietung steht noch aus
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