You are here

Schullandheim-Aufenthalt der Klasse 5d in Rothenburg ob der Tauber (Schuljahr 2010/11)

Schülerseite: 

 

Vom 4.7.2011 bis 8.7.2011 verbrachte die Klasse 5d zusammen mit Herrn Hennig, Frau Seidelmann und Frau Köberlein eine Woche im Schullandheim Rothenburg ob der Tauber.

 

Geister-Führung

Das abwechslungsreiche Programm reichte von einer langen Wanderung durchs Taubertal über Geister- und Nachtwächterführungen sowie einer Schnitzeljagd im Morgengrauen bis hin zu Besuchen im Kriminalmuseum und im Freilandmuseum Bad Windsheim.

Da die ganze Woche hervorragendes Wetter herrschte, durften natürlich auch Schwimmbadbesuche und die ein oder andere Abkühlung in der Eisdiele nicht fehlen.

Weitere Bilder sind in der Galerie zu finden.

Hier ein Ausschnitt aus einem Schullandheim-Tagebuch einer Schülerin sowie ein Rothenburg-Gedicht, das zwei Schüler verfasst haben.

 

Tagebuch aus Rothenburg

Mittwoch, 6.7.2011

Liebes Tagebuch,

heute schien die Sonne zum Fenster herein, als ich aufwachte. Also würde es sehr warm. Tatsächlich! Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg ins Freibad. Es war herrlich. Alle Becken waren leer, da es noch früh war, und so konnten wir sogar vom Fünfmeterturm springen. Als es Mittag wurde, packten wir unsere Lunchpakete aus, die wir uns beim Frühstück belegt hatten. Um 13 Uhr mussten wir aber dann doch gehen, denn wir hatten eine Führung durch das Kriminalmuseum gebucht. Also fanden wir uns Punkt 14.30 Uhr am Kriminalmuseum ein. Eine Frau führte uns durch die Gewölbe und erklärte uns die vielen verschiedenen Folterwerkzeuge, wie z.B. die Daumenschraube, und die unterschiedlichen Schandmasken. Aber eine Foltermethode schockierte uns alle: das Rädern. Zuerst wurden einem die Knochen zertrümmert, dann wurde man auf ein Rad geflochten. Es interessierte uns auch sehr, wie die Kinder früher in der Schule bestraft wurden. Gut, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben.

Schließlich durften wir nach dem tollen Museumsbesuch noch kurz in die Stadt gehen. Dann gab es in unserer Jugendherberge  erst mal Tortellini mit Soße. Lecker! Nach dem Abendessen veranstalteten unsere Lehrer ein Tischtennisturnier, bei dem ich allerdings ziemlich schnell rausflog. Schade! Aber noch war der Tag ja nicht zu Ende.

Um 21 Uhr traf sich unsere Klasse am Marktplatz zu einem Rundgang mit dem Nachtwächter. Er erzählte uns vieles über die Geschichte  von Rothenburg, die Bedeutung der  Stadttore, über den Kampf mit dem Feldherrn Tilly und darüber, wie der Pulverturm in die Luft flog, weil ein Soldat mit der Fackel  hineinging, um zu schauen, ob noch genug Pulver da war. Lachen mussten wir, als er erklärte, wie sich die Bürgermeister bei Festessen  Platz für neues Essen verschafften: Man nahm eine Gänsefeder und ging zu einem Kübel in der Ecke. Dann steckte man die Feder in den Hals - und den Rest kannst du dir ja denken.

Hundemüde kehrten wir in die Jugendherberge zurück. Wovon ich wohl heute Nacht träumen werde?

Gute Nacht!

K. E.

 

Ein Beitrag zweier Schüler zum Bunten Abend:

 Das Rothenburg-Gedicht

Rothenburg ist ne schöne Stadt,

die auch viele alte Häuser hat.

Dort möchte jeder gern hingehen

und hofft, er kann das alles sehen.

Zu jeder vollen Stunde

gehen zwei Fenster am Marktplatz auf.

Da sieht man Nusch und Tilly

und jeder sieht dann rauf.

Das Blöde ist, dass wir morgen schon gehen!

Es gibt nämlich noch so viel zu sehen:

zum Beispiel Cafébars oder Museen.