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Der letzte Physik-LK in Hamburg
Am Sonntag den 20.06.10 machte sich der LK Physik mit Herrn Hennig und Frau Polster auf zu einer Kursfahrt nach Hamburg. Nach langer Zugfahrt erreichten wir Hamburg-Altona, wo wir sogleich von einem großem Straßenfest, der Altonale, überrascht wurden - reges Treiben, Musik, bunte Stände. Noch am selben Abend erkundeten wir den nächtlichen Hafen, gingen durch den Elbtunnel, zum Nicolaifleet und der Deichstraße.
Am nächsten Morgen ging es schon früh zum deutschen Wetterdienst. Dort bekamen wir einen Einblick in das kompliziert vernetzte System der Wettervorhersage. Auch erhielten wir aus der regionalen Wetterzentrale eine private Auskunft über das Wetter der nächsten Tage. Zum Schluss wurden wir auf die Dachterrasse geführt, wo wir einen Ausblick auf die Stadt genießen konnten.
Im Anschluss besichtigten wir die Innenstadt, nämlich den Jungfernstieg, das Rathaus, die Krameramtswohnungen und den Michel, wo wir jeweils einem kleinen Schülervortrag zuhörten. Gemütlich ausklingen ließen wir den gelungenen Tag bei Jazzmusik auf dem Feuerschiff.
Der Dienstag begann mit dem Besuch des Teilchenbeschleunigers DESY (Deutsches Elektronensynchrotron). Hier folgte ein längerer Vortag über Elementarteilchenphysik und Experimente, die zur Teilchenbeschleunigung in Hamburg durchgeführt wurden. Durch einen Rundgang auf dem weitläufigem Gelände wurde die wissenschaftliche Arbeit verdeutlicht.
Zur Entspannung begaben wir uns nun zum Hamburger Elbstrand, um die angenehme Stimmung und das schöne Wetter auszukosten. Natürlich darf bei einem Besuch in Hamburg die Speicherstadt nicht fehlen und so machten wir einen Abstecher dorthin, bevor wir auf der berühmten Reeperbahn den letzten Abend verbrachten.
Die Sternwarte am Stadtrand von Hamburg wurde vor unserer Abfahrt noch ein kleines Highlight. Von der Entstehung der Welt bis zur Vermutung weißer Löcher wurden wir über vieles aufgeklärt und konnten in der zwar schon veralteten Sternwarte mit verschieden großen Teleskopen die Sonne beobachten.
Durch diesen Abschluss wurde der Abschied von Hamburg noch einmal schwerer und so fuhren wir nachmittags von Hamburg-Altona mit traurigen Gesichtern wieder zurück nach Forchheim.