Das HGF legt besonders viel Wert auf Höflichkeit und Respekt

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Am HGF tut sich was - erst am 16. Oktober hat das Forchheimer Gymnasium das Prädikat „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" verliehen bekommen. Maßgeblich hierfür waren die Schüler, die sich alle gemeinsam gegen Rassismus und für Gemeinschaft ausgesprochen haben. Und nun hat Oberstudienrätin Frau Dr. Susanne Raabe zusammen mit ihrer Arbeitsgemeinschaft „Wegweiser" die Adventswochen unter das Motto „Höflichkeit und gegenseitiger Respekt" gestellt. Diese Aktionswochen wurden am letzten Schultag, den 23. Dezember, mit einem Festakt beendet.

Höflichkeit und gegenseitiger Respekt
Nach einem Auftritt des Saxophon-Quartetts der Schule hat die Initiatorin den Festakt eröffnet und erläutert, dass Höflichkeit und Respekt eine zeitlose Umgangsform darstellt. Schon in der Antike hat sich Sokrates Gedanken über diese Verhaltenszüge, vor allem bei Schülern, gemacht. Auch bei dem Namenspatron der Schule, Johann Gottfried Herder, und beim allbekannten Adolph Freiherr von Knigge findet man Gedanken zu diesen wichtigen Umgangsformen. Und schließlich, so sagt die Deutsch- und Geschichtelehrerin Frau Dr. Raabe „geht es darum, dass wir unser Pausenbrotpapier nicht einfach da liegen lassen, weil es ja genug Reinigungspersonal gibt, sondern in einen Mülleimer werfen, da gibt es ja auch genug". Dies sollte in den Aktionswochen bedacht und verinnerlicht werden.

Schülerwettbewerb
Im Zuge dieser Aktionswochen haben sich die Wegweiser selbst Utopien über Lehrer, Eltern und auch Schüler ausgedacht, außerdem wurde von ihnen auch ein Wettbewerb für die Schüler zum Thema „Höflichkeit und gegenseitiger Respekt" ausgeschrieben. Die Beiträge, die im Festakt ausgezeichnet wurden, waren sowohl tiefgründig, als auch sehr vielfältig: Felix Ponader hat einen Kurzfilm eingereicht, Sophie Janiczek ein Plakat, Carissa Dahms sowie Christina Spiegel ein Gedicht und Ronja Schütz eine Bildserie. Ausgezeichnet wurden diese Beiträge durch Unterstützung von Elternbeirat und Freundeskreis: die Sieger des Wettbewerbs können sich ab jetzt mit einem Schulpullover kleiden.
Aber auch ganze Klassen haben Beiträge eingereicht: die 6c und 7c haben ihre Gedanken zum Thema Höflichkeit und Respekt in einem Theaterstück vorgestellt und die 6a hat Plakate und Texte zum Thema „aufreizende Kleidung in der Schule" entworfen und vorgestellt.

Jetzt steh‘ ich wiedermal dazwischen
Absoluter Höhepunkt des Festakts war der Song „Jetzt steh' ich wiedermal dazwischen" der 10a, einstudiert unter der Leitung von Frau Zippelius-Mülrath hat die komplette Klasse auf der Bühne eine Show hingelegt, wie es sonst nur echte Profis tun.
Den Klassen durfte der Elternbeiratsvorsitzende Dietrich Oberg ihren Preis mitteilen: um das soziale Klima in den Klassen weiterhin zu fördern hat man sich zusammen mit der Schulleitung dazu entschlossen, den Siegerklassen einen weiteren Wandertag zu gewähren. Außerdem sagte er, dass der Festakt „ein riesen Spaß" gewesen sei, und jeder, der ihn miterlebt hat, wird diese Worte bestätigen können.
Mit dankenden Worten von Schulleiterin Lieselotte Rall-Weiß für all die Schülerbeiträge, sowie an die Wegweiser, beteiligte Lehrkräfte, den Freundeskreis und den Elternbeirat und natürlich auch an die Initiatorin wurden die Schüler in die Ferien entlassen, die nun verinnerlicht haben, dass zum Beispiel hinter einem freundlichen Grüßen auf dem Gang viel mehr steckt, als ein einfaches „Hallo".

Fotos und Text: Veit Stirnweiß

Fotos von dem Festakt finden Sie in unserer Galerie

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