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Deutsch-deutscher Austausch entwickelt sich weiter„Solidaritätsbeitrag“, „Wende“ oder „Staatssicherheit“ – oft sind dies die Begriffe, die zuerst ins Gedächtnis gerufen werden, wenn von den „neuen“ Bundesländern gesprochen wird. Doch der Hintergrund dieser Begriffe liegt nunmehr 20 Jahre zurück und trotzdem herrschen immer noch Vorurteile und Rivalitäten zwischen dem ehemaligen „Ost-„ und „Westdeutschland“ vor. Deshalb machten es sich Lehrer des Herder-Gymnasiums in Forchheim zusammen mit Kollegen aus dem westsächsischen Crimmitschau zur Aufgabe diese Vorurteile zu beseitigen und Schüler aus beiden Städten zusammen zu führen. Der Anfang wurde schon vor einigen Jahren gemacht und spätestens seit vor etwa 3 Jahren ein gemeinsames Seminar im ehemals geteilten Dorf Mödlareuth auf großen Anklang stieß, gehört das Aufeinandertreffen der Schüler zum festen Jahresprogramm beider Schulen. Unter der Leitung der Forchheimer Lehrkräfte Birgid Zippelius-Mühlrath und Gabriele Nägel verbrachten am Ende des Schuljahres wieder viele Schüler einige Tage in Franken und rückten so vielleicht wieder ein Stück näher zusammen. Alles in allem hoffen Schüler und Lehrer, dass der „Deutsch-Deutsche Austausch“ ähnlich im Jahresplan der Stadt und der Schule etabliert wird, wie es der Austausch mit Ländern wie Frankreich oder Italien ist. Tobias Hoch
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