Schüleraustausch mit Crimmitschau

Deutsch-deutscher Schüleraustausch vom 29.01.-31.01.08 mit Zeitzeugen und Besuch in der Staatskanzlei

Seit mehreren Jahren pflegt das Herder-Gymnasium mit seinen 11. Klassen einen deutsch-deutschen Schüleraustausch mit einem Gymnasium in Crimmitschau im Bundesland Sachsen.

Nachdem die SchülerInnen am Dienstagnachmittag in Forchheim angekommen und von ihren Gastfamilien aufgenommen worden waren, stand noch am selben Abend für die 30 SchülerInnen des Julius-Motteler-Gymnasiums in Crimmitschau in Sachsen und des Herder-Gymnasiums in Forchheim ein Vortrag von Herrn Landrat Glauber auf dem Programm. Herr Glauber erläuterte den Teilnehmern die Auswirkungen der Wende auf den Landkreis Forchheim.

Am Mittwoch, den 30.01.08, besuchten die SchülerInnen das Ministerium für Europa- und Bundesangelegenheiten, welches in der Staatskanzlei in München angesiedelt ist. Der Besuch wurde durch die Bayerische Landeszentrale für politische Bildung ermöglicht. Im Anschluss daran hatten die Schüler die Möglichkeit, die Sehenswürdigkeiten der Münchner Innenstadt zu besichtigen.

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Am dritten und letzten Tag des Schüleraustausches (Donnerstag, 31.01.2008) fand eine Gesprächsrunde statt, in der Zeitzeugen über ihr Leben im Osten, die Aufnahme und Erfahrungen im Westen der Bundesrepublik sowie über Beobachtungen zum Thema "Zusammenwachsen" berichteten. "Die Menschen in dem kleinen fränkischen Dorf haben mich freundlich und hilfsbereit aufgenommen, als ich nach der Wende dort hingezogen bin, aber verstanden habe ich die ersten Monate nur Bruchstücke." So erzählte ein Zeitzeuge, der in der DDR aufgewachsen ist und jetzt im Raum Forchheim lebt. Zusammen mit zwei weiteren Gästen schilderte er 30 SchülerInnen der 11.Klassen des Julius-Motteler-Gymnasiums in Crimmitschau in Sachsen und des Herder-Gymnasiums in Forchheim spannende und heitere Episoden aus zwei verschiedenen Welten. Die SchülerInnen zeigten großes Interesse und nutzten die Möglichkeit, den Zeitzeugen ihre Fragen zu der jüngsten deutschen Vergangenheit zu stellen.

Wie auch in früheren Jahren entstanden durch den Austausch freundschaftliche Kontakte, die bei unserem Gegenbesuch - voraussichtlich Mitte Juli 2008 - vertieft werden können. Die Unterbringung soll auch dort in Gastfamilien erfolgen.

 

A. Spath

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